Ahram Online meldet, dass die Polizei am Montag in der Nähe des Grabes vom Haremhab in Saqqara 35 kleinere Objekte aus pharaonischer Zeit "ausgegraben" hat, die nach den Revolutionswirren im lezten Jahr gestohlen worden waren.
Bei den jetzt sichergestellten Objekten handelt es sich um rund 6 cm hohe Statuetten aus Fayence.
AhramOnline meldet, dass die Tutankhamun-Ausstellung in Japan nach Anfrage der japan. Regierung um 12 Monate verlängert werden soll, damit mehr Besucher die Gelegenheit haben, die Ausstellung zu besuchen.
Das Ministerium für Antikenangelegenheiten verhandelt zurzeit über bessere Rahmenbedingungen (höherer Anteil an den Einnahmen, Monopol auf den Verkauf von Repliken aus ägypt. Herstellung, etc.) als Voraussetzung einer Verlängerung der Ausstellung.
AhramOnline meldet, dass im kommenden Jahr der Tempel der Mut in Karnak, der Tempel der Isis in Deir el-Shelwit, und der Tempel der Hathor auf der Philae-Insel für Touristen geöffnet werden sollen.
Nach Rückfragen in Luxor soll das komplette Areal des Mut-Tempel für Touristen geöffnet werden.
AhramOnline meldet, dass die 80 Objekte, die in Brüssel 2010 beschlagnahmt wurden (siehe Ä-Blatt-Meldung), am Montag an das ägyptische Ministerium für Antikenangelegenheiten (MSA) übergeben werden.
Im Frühjahr wird regelmäßig der Arbeitsbericht des Centre franco-égyptien d’étude des temples de Karnak (CFEETK) veröffentlicht. Auch dieses Jahr ist es wieder soweit.
Wer wissen will, wie die Arbeiten in Karnak im vergangenen Jahr fortgeschritten sind kann sich über die HP des CFEETK den jüngsten Bericht anschauen und sich damit auf den (fast) neuesten Stand bringen.
LiveScience-History berichtet über die Untersuchungsergebnisse an einer Mumie aus dem Archäologischen Museum in Zagreb.
Bisher hatten die Ägyptologen in dem etwa 2300 Jahre alten Sarkophag eine Dame namens Kareset erwartet. Bei den aktuellen Untersuchungen stellte sich jedoch heraus, dass in dem Sarkophag die rund 2900 Jahre alte Mumie eines Mannes lag. Es wird vermutet, dass dieser Mann von Antiquitätenhändlern des 19. Jhds in den Sarg gelegt worden war, wohl unter der Annahme, dass mit einem Sarkophag plus Mumie ein höherer Preis zu erzielen sei.
Bei den Untersuchungen kamen neben dem Geschlecht der Mumie auch weitere interessante Daten ans Licht. Der im Alter von rund 20 Jahren verstorbene Mann litt an einer seltenen Krankheit, einem Hand-Schüller-Christian Syndrome (eine Verlaufsform der Histiozytose X syn. Langerhans-Zell-Histiozytose). Die Krankheit kann u. a. zu Veränderungen am Skelett und an Weichteilen vor allem des Kopfes, zu Schädigungen der Augen und des Sehnervs, etc. führen. Der Verlauf der Krankheit ist sehr schmerzhaft und war im Altertum tödlich.
Der Befund wird als weiterer Beleg dafür angesehen, dass tumorähnliche Erkrankungen bereits im Altertum auftraten und nicht ausschließlich eine "moderne Entwicklung" seien.
AhramOnline meldet, dass nach langen Jahren der Restaurierung der Tempel der Hathor auf der Insel Philae in einem Monat wieder für Touristen zufänglich sein soll.
Der unter Ptolemaios VI. begonnene und unter römischen Kaisern fertig gestellte Kiosk besteht aus einer Kolonnade mit 14 Hathor-köpfigen Säulen, einem Vestibül, und einer zum Nil ausgerichteten Kultplattform.
LiveScience-History meldet, dass ein italienischer Ägyptologe die Skulptur JE 46278 aus dem Ägyptischen Museum in Kairo als Darstellung der Zwillinge Alexander Helios und Cleopatra Selene identifiziert hat, die Kleopatra Marc Anton geboren hat.
Die Skulptur aus Sandstein wurde 1918 Nahe dem Tempel in Dendera gefunden, und ins Kairener Museum gebracht, wo ihr wohl wenig Aufmerksamkeit zuteil wurde.
Unten ein Bild der Skulptur von Discovery News:
[BILD]
Der Egypt State Information Service meldet den Fund einer seltenen Steinplatte von Ramses III. in Karnak.
Die Szene auf der Platte zeigt R. III., der vor Amun-Ra Kulthandlungen vollzieht und Gaben darbringt. Hinter dem König steht die Gemahlin Amuns, die Göttin Amaunet.
AlAhramOnline meldet heute, dass bei Untersuchungen eines Baugrundstücks durch ägypt. Archäologen 4 Felsgräber aus griechischer und byzantinischer Zeit gefunden wurden. Die Grabungen unter Aufsicht des MSA sollten sicherstellen, dass bei der Errichtung eines Wohngebäudes keine antiken Stätten verloren gehen würden.
Bisher wurden Grabbeigaben (Töpfe) sowie Parfümgefäße und Lampen gefunden. In zwei Grabschächten wurden menschliche Überreste und Tontöpfe entdeckt, ein großes dekoriertes Gefäß voller menschlicher Überreste wurde zusammen mit einem Grabstein gefunden, auf dem der Name eines Verstorbenen steht.
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